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Führungsschienen für Tauchsägen

Die beste Tauchsäge ist ohne eine ordentliche Führungsschiene nichts wert. Im Folgenden findest du beliebte und empfehlenswerte Führungsschienen bekannter Hersteller:

Die Führungsschiene für die Tauchsäge

Wer auf präzises, filigranes und genaues Arbeiten Wert legt, der braucht eine Führungsschiene für Tauchsägen. Denn nur so lässt sich jedes Werkstück optimal schneiden.

Damit die Führungsschiene optimal auf dem Werkstück platziert werden kann (und sie z.B. nicht verrutscht), besteht die Schiene aus mehreren Bestandteilen. Diese können je nach Hersteller recht variabel sein. Meistens gehören aber dazu:

  • Streifen aus Moosgummi verhindern Verrutschen
  • Führungsrippe unterhalb der Führungsplatte für eine sichere Führung der Schiene
  • Splitterschutz gegen Ausplatzen der Sägekante
  • Gleitbeschichtung

Bestandteile einer Führungsschiene

Befestigung der Führungsschiene

Nahezu jede Führungsschiene ist mit Moosgummi ausgestattet, was an sich bereits das Verrutschen der Schiene auf dem Werkstück verhindert. Es ist jedoch für ein sicheres Arbeiten deutlich besser, wenn die Schiene noch einmal fest fixiert wird. Ein gutes Mittel dafür sind Schraubzwingen, die je nach Führungsschiene bereits vorhanden sind und nur noch festgeschraubt werden müssen oder separat besorgt werden können.

Für diese gibt es vorgearbeitete Aussparungen an der Schiene, an denen diese angeschraubt werden können.

Wer bald eine Festool Führungsschiene sein Eigen nennt, dem wird sogar noch eine weitere Möglichkeit geboten. Der Hersteller stattet seine Schienen neben Schraubzwingen auch mit Schnellspannern aus, die ebenfalls unter der Führungsschiene angebracht werden.

Was kann gegen eine zu kurze Führungsschiene getan werden?

Normalerweise hat eine Führungsschiene eine Länge zwischen 80 cm und 160 cm. Es gibt jedoch im Handel noch weitere Exemplare, die von 80 cm bis 5 m reichen können.

Kommt es nun einmal vor, dass ein Sägestück die „übliche“ Länge überschreitet, dann hilft nur noch eine Verlängerung. Damit diese beiden Schienen gut miteinander verbunden werden können, muss vorab ein Verbindungsstück in die Nut der Führungsschiene der Tauchsäge geschoben werden.

Aber Vorsicht: Nicht selten leidet darunter das Sägeergebnis etwas, da die Verbinder nur eine lange Führungsschiene „simulieren“. Letztendlich handelt es sich aber um 2 zusammengesetzte Schienen und diese sind nunmal nicht so verwindungssteif, wie eine „aus einem Guss“.

Die Vorteile der Führungsschiene

Wie jedes andere Werkstück hat auch die Führungsschiene Vorteile.

  • Eine gute Führungsschiene sorgt für gerade und perfekte Schnitte (fast vergleichbar mit denen einer Formatkreissäge).
  • Ein guter Splitterschutz an der Führungsschiene sorgt dafür, dass an der Sägekante nichts ausfranzen oder ausplatzen kann (ausrissfreie Sägekante).
  • Führungsschiene kann Beschädigungen am Material verhindern (z.B. kleine Kratzer auf dem zu verarbeitenden Material).
  • Die Anlegekante der Führungsschiene gilt automatisch als Schnittkante. Es entfällt in aller Regel lästiges Anzeichnen.

Fazit

Wer eine Tauchsäge sein Eigen nennt, der sollte auch immer eine Führungsschiene benutzen. Denn nur so lassen sich alle Sägearbeiten auf den Punkt genau und präzise ausführen. Kurzum: Ohne eine gute Führungsschiene taugt (taucht) die beste Tauchsäge nicht(s). 🙂


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