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Wie funktioniert eine Tauchsäge?

Um die Funktionsweise der Tauchsäge besser zu erklären, gibt es hier eine kleine Übersicht über die Unterschiede von

  • Sägeblatt
  • Spaltkeil
  • Drehzahlregulierung und
  • ausführende Arbeiten

zwischen der herkömmlichen Handkreissäge und der Tauchsäge.

Wie die Tauchsäge und das Sägeblatt funktionieren

Bei der Tauchsäge sind der Motor und das Sägeblatt von der Führungsplatte getrennt. Diese Verbindung ist eher so gebaut, dass sich der Motor mit dem Sägeblatt nach unten absenken kann.

Diese Senkwirkung bietet auch den großen Vorteil, dass der Nutzer der Tauchsäge diese nicht unbedingt am Anfang des Holzstückes ansetzen muss, sondern dort anfangen kann, wo er es möchte. Dies wiederum macht die Tauchsäge perfekt für Arbeiten, bei denen es darum geht, Ausschnitte herzustellen.

Unterschied-Handkreissäge-Tauchsäge

Die normale Handkreissäge hingegen ist mit dem Sägeblatt und dem Motor fest auf der Führungsplatte verbunden. Dies macht sie etwas weniger flexibel beim Schnitt.

Neben der flexiblen Absenkung ist natürlich auch das Sägeblatt der Tauchsäge für eine gute Funktion der Tauchsäge wichtig. Am besten eignen sich hier zwei Sägeblätter aus hartem Material wie etwa Stahl. Diese sollte jeweils aus 12 respektive 48 Sägezähnen bestehen, um perfekte Längs- und Querschnitte zu sägen. Dieses Sägeblatt ist ebenso für Handkreissägen geeignet.

Wie die Tauchsäge mit dem Spaltkeil funktioniert

Der Spaltkeil dient bei der Funktion der Tauchsäge in erster Linie der Sicherheit. Dieser sorgt dafür, dass die Schnittfuge der Tauchsäge frei bleibt und verhindert damit das Heraushebeln der Säge.

Für Tauchschnitte gibt es darüber hinaus auch Sägen, die einen flexiblen Spaltkeil haben. Dieser wird bei solchen Schnitten nicht benötigt und kann automatisch versenkt werden. Solch eine Sicherheitsfunktion gibt es natürlich auch in fast jeder Handkreissäge.

Unsere Top3 Empfehlungen

Die folgenden 3 Tauchsägen zählen zu unseren persönlichen Top3-Favoriten:

Top-Empfehlung
Festool Tauchsäge TS 55 REBQ-Plus mit FS 1400

554,90 € 566,00 €

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High-Quality
Mafell Tauchsäge MT55cc MaxiMAX mit FS 1600

704,10 €

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Empfehlung
Bosch Tauchsäge GKT 55 GCE mit FSN 1600

396,01 €

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Das Regulieren der Drehzahl

Viele Tauchsägen bieten ebenso wie manche Handkreissäge eine praktische Drehzahlregulierung, welche stufenlos eingestellt werden kann. So können dann auch Arbeiten mit Drehzahlen zwischen 2000 und 5000 min-1 realisiert werden.

Bei einer Tauchsäge kommt diese Funktion dann zum Einsatz, wenn unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. Dabei ist für alle Holzarten eine hohe Drehzahl, für Kunststoff, Acryl-Glas und Aluminium eine mittlere und für Trockenbauplatten eine niedrige Drehzahl empfehlenswert.

Die ausführenden Arbeiten

Während für die groben Holzschnittarbeiten eher eine Handkreissäge besser geeignet ist, kann eine Tauchsäge die bessere Wahl sein, wenn es um präzise oder filigrane Sägeschnitte geht:

  • Tauchschnitte zur Herstellung von Ausschnitten für Kochfelder, Spüle oder Lüftungssysteme etc.
  • Herstellen von Schattenfugen für Decken oder Laminat etc.
  • Reparaturen an Laminat oder Parkett etc.

Fazit

Beim Betrachten einer Handkreissäge und einer Tauchsäge in deren Funktionsweise, kann schnell festgestellt werden, dass die Tauchsäge ein wenig flexibler ist. Dies liegt nicht nur an ihrem versenkbaren Sägeblatt oder einem leistungsstarken Motor.

Sondern auch daran, dass diese Säge mit Hilfe der Führungsschiene zudem dazu in der Lage ist, genaue und präzise Schnitte herzustellen. Dies ist gerade bei Laminat oder so mancher Aussparung für die Küche wichtig.


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